Ein Tag Sightseeing in Savannah reicht leider nicht aus für diese schöne Stadt, aber mein Flug hätte sicherlich nicht auf mich gewartet. Savannah ist eine Stadt mit schöner Architektur und netten Parks. Außerdem ist der Stadtkern sehr alt. Wäre der Civil War anders ausgegangen, so sagt man, wäre Savannah nun die Hauptstadt der USA.

Die lange Autofahrt ist nun vorbei, etwa 9h hat es gedauert. Grundsätzlich sind die Highways alle ziemlich frei und deshalb einfach zu fahren (abgesehen von der sehr begrenzten Höchstgeschwindigkeit), nur durch Miami durch ist der Verkehr immer sehr mühsam. Nun bin ich total erschöpft in Savannah angekommen und freue mich schon auf mein Bett.

Tauchen auf den Florida Keys. Klingt ganz nett, war es auch. Vom 01. Januar an haben wir uns für drei Nächte in einem kleinen Hotel auf der Insel Key Largo einquartiert, inklusive zehn mal tauchen. Wir haben viele kleine Fische gesehen, das Highlight waren aber definitiv eine Schildkröte und ein Riffhai (und das ganz passend direkt an meinem Geburtstag yay!!). Morgen haben wir einen Reisetag vor uns. Von Key Largo geht es mit dem Auto über Jacksonville nach Savannah in Georgia, wo eine Freundin von mir ihren Urlaub bei den Eltern verbringt.

Angekommen in Miami haben wir uns in einem Hostel in Miami Beach einquartiert. Viel gibt es hier außer Einkaufen und Strand nicht zu tun, aber eine besondere Attraktion sind natürlich die Everglades. Leider gibt es hier neben den Alligatoren auch unheimlich viele Mosquitos, so dass langärmlige Kleidung empfohlen wird (hat aber nicht geholfen!). Der Tag in den Everglades begann ziemlich bewölkt, sodass es in den Mangrovenwäldern ziemlich düster wirkte, aber gegen Abend zum Ende der Bootstour hin, kam dann doch nochmal die Sonne zum Vorschein.

Für das Sylvesterfeuerwerk haben wir uns eine Brücke mit schöner Aussicht gesucht. Von dort aus hatten wir es zwei Alternativen. Entweder schaut man in Richtung Miami Beach für ein “Sylvester-Geballer” oder man schaut in Richtung Innenstadt für das choreographierte Feuerwerk, für das wir uns dann auch entschieden haben (siehe Bilder).

Der erste Zwischenstopp auf dem Weg zu unserem zweiten Nachtquartier war Daytona Beach. Bemerkenswert hier: Sobald man den Highway verlässt, kann man wirklich Natur erleben. Auch der Strand war ein Erlebnis.

P1070938_small P1070948_smallNach dem kühlen Madison kam mir der Spaziergang am Strand besonders entspannend vor. Während ich im T-Shirt herumgelaufen bin, hatten alle anderen Strandbesucher allerdings Jacken an. Winter in Florida eben…

P1070956_small P1070969_smallAbends angekommen in Orlando haben wir uns erstmal die Stadt angesehen. Orlando ist bekannt aufgrund der zahlreichen Touri-Parks wie SeaWorld und eine Art DisneyLand. Außer ein paar Schwänen, die anscheinend Gras noch nicht als Nahrungsmittel kannten, sich dann aber nach kurzer Fütterungsphase auch selbst bedienten, gab es leider nicht sehr viel zu sehen. Deshalb sind wir morgens direkt weiter nach Crystal River gefahren.

P1070991_small P1080013_smallIn Crystal River mündet der Crystal River in den Golf von Mexico. Über das ganze Jahr verteilt sammeln sich hier immer wieder Manatees. Dies ist eine gute Gelegenheit, mit einem Schnorchel ins Wasser zu hüpfen und die Tiere zu beobachten (und natürlich ein Video zu machen => siehe HIER)

Am Nachmittag ging es dann weiter zu unserem letzten Nachtquartier vor Miami: Tampa. Auch hier haben wir nur die Nacht verbracht und sind dann über Sanibel Island, Naples und durch die Everglades nach Miami gefahren. In den Everglades gab es nichts zu sehen, da es schon dunkel war, das wird nochmal ein ganzer Tagesausflug.

P1070936_smallDie Finals-Week ist überstanden und ich bin auf dem Weg nach Miami. Erster Zwischenstopp ist Jacksonville, wo wir ein Auto gemietet haben. Mit ein paar Zwischenstopps geht es dann nach Miami.IMAG0902

 

IMAG0887Weiße Weihnacht kann nun kommen. Madison liegt unter einer dicken Schneedecke. Im Gegensatz zu deutschen Städten bedeutet dies aber nicht, dass der ganze Verkehr lahmgelegt ist. Die 1454848_746313505383215_285867032_nMadisonier sind an diese Wetterlage gewöhnt und arbeiten munter weiter. Ich war inzwischen mal wieder beim Eishockey und auch beim Basketball, diesmal mit anderen Maschinenbauern.    Außerdem habe ich mich nun auch mal selber aufs 1454767_10151829312216188_2001001875_n_editEis gestellt

Das Semester nähert sich dem Ende und der Winter ist entgültig angekommen. Die Temperaturen haben sich nun entgültig unter dem Gefrierpunkt festgesetzt. -10°C sind keine Seltenheit mehr. Die Football Season ist inzwischen beendet, das Wetter macht das Stadion nun auch unbespielbar. Die Vorlesungen enden mit der Finals-Week, der letzten Klausurwoche vor Weihnachten. Es gibt natürlich inzwischen auch Plätzchen. Sehr beliebt sind hier die Uran-grünen.

Für die Winterferien habe ich einen “Sommerurlaub” in Miami geplant, gefolgt von ein paar Tagen in Washington und New York.

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