Monthly Archives: September 2013

IMAG0654Heute war ein sehr, sehr, SEHR langer, toller Tag. Morgens um 6.30 Uhr nach dem Sonnenaufgang ging es los in Richtung Zoo. Warum um diese Uhrzeit zum Zoo? Ich war zum Volunteering beim heute stattfindenden Zoo-Run eingetragen. Ein 5km-Lauf, um Geld für den Zoo zu sammeln. Eine sehr gute Sache, der Zoo ist nämlich für Besucher total kostenlos! Um 7 Uhr morgens angekommen, mussten erstmal 3000 (!) Flaschen Wasser in den Zielbereich gebracht und geschichtet werden. Zum Glück hatten wir eine Art Golfcart für den Transport quer durch den Zoo. Danach haben wir eimerweise Wasser an verschiedenste Streckenabschnitte gebracht. Verdurstet sind die Läufer also sicherlich nicht!

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Am späten Vormittag habe ich mich dann mit meinen deutschen Kommilitoninnen getroffen und wir haben den Rest des Tages am Devils Lake verbracht, der mit dem Auto etwa eine Stunde nördlich von Madison liegt.

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Was der Sonnenaufgang schon angedeutet hatte, wir hatten IMAG0677perfektes Wetter, um am See zu picknicken und dann ein wenig spazieren zu gehen. Der See ist von zwei Hügeln umgeben, die bewaldet sind. Läuft man durch den Wald, könnte man sich genauso gut auch gerade in Deutschland befinden. Andere Stellen wiederrum sehen bei immer noch sommerlichen Temperaturen eher mediterran aus.

 

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Ich hatte ja schon erwähnt, dass wir hier1385232_549868448417557_534028272_n sogar ein Bowlingcenter für Studenten haben. Nun waren wir dann auch mal vor Ort und haben ein paar Runden gebowlt. Eine ganze nette Nachmittagsbeschäftigung, um ein wenig abschalten zu können!

Heute hat sich meine BRIDGE (Building Relationships in Diverse Global Environments) Gruppe zum Lagerfeuer am Madison Picknick Point getroffen. Der Picknick Point ist eine kleine Landzunge, die in den Lake Mendota hinausgeht. Ein wunderschöner Platz, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Gegrillt wurden natürlich Hotdogs und als Nachtisch Smores. Was ein Smore ist? Gute Frage. Nennen wir es ein Keks-Sandwich mit angegrillten Marshmallows und Schokolade als Füllung. Übermäßig süß, wie das eben hier so ist.IMAG0636_smallIMAG0643

Und wieder einmal ist ein Gameday IMAG0624vorüber. Von 11-19 Uhr war heute Football Thema des Tages. Um 11 Uhr haben wir uns zur Pregame Party getroffen, wo die ersten schon etwas Alkohol getankt haben, hauptsächlich wird hier aber ein wenig über alles Mögliche geplaudert. Zwei Stunden vor dem Spiel – dieses Mal also um 12.30 Uhr – beginnt der Badger Bash. Das ist so eine Art Mini-Konzert mit Essen und Getränken/Alkohol. Unter anderem kam auch kurz die Badger-Marschkapelle mit dem IMAG0626_smallDance-Team (beides siehe Bild) und den Cheerleadern vorbei. Es gibt tatsächlich einen Unterschied zwischen Tänzer und Cheerleader. Bei den Cheerleadern gibt es im Gegensatz zum Dance-Team auch Männer, da hier öfter mal ein paar Frauen durch die Luft geworfen werden. Von dort aus ging es dann ins Stadion. Dieses Mal waren wir sogar rechtzeitig vor Ankick da, um eine weitere typisch Amerikanische Tradition mitzuerleben. Auch wenn man auf dem nächsten Bild hinter der Marschkapelle die 5 Soldaten in weißer Uniform mit der USA-Flagge nicht erkennt, so sieht man doch sehr gut, welches LieIMAG0632_smalld gerade gespielt wird, wenn man den Polizisten links im Vordergrund genauer betrachtet. Denn während der Nationalhymne wird natürlich salutiert. Auf dem Bild sieht man dann auch das Cheerleading Team aufgereiht und ganz rechts im Bild den Anfang der Tanzformation. Das Spiel ging dieses Mal etwa drei Stunden (Studenten stehen übrigens die ganze Zeit auf ihren Sitzen). Man kann nie genau vorhersagen, wie lange ein Spiel geht, weil bei jeder Unterbrechung die Zeit angehalten wird. Wenn die Unterbrechung zu kurz ist, um in der Fernsehübertragung (Ja, Unisport wird hier im Fernsehen übertragen) einen Werbespot zu zeigen, dann müssen die Spieler solange warten, bis die Werbung fertig ist. Football ist hier eben alles und deshalb auch voll mit Werbung.

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Ach übrigens, hatte ich schon erwähnt, dass der Football Coach hier an der Uni die meistverdienendste Person ist? Und zwar mit etwa 1 Mio Dollar Vorsprung vor dem Unipräsidenten….

Heute war ich wingszum ersten Mal vernünftig Chickenwings essen. Wie man sich vorstellen kann, ist dies hier natürlich ganz anders IMAG0622als in Deutschland. Die Wings schmecken frisch und knusprig, man kann verschiedene Soßen und Dips wählen. Und damit man das Essen als “gesund” abstempeln kann, ist es möglich, “Veggies” zu bestellen. In allen Restaurants gibt es übrigens zum Essen das Wasser kostenlos.

Achja, am Samstag gehe ich wieder ins Stadion. Aber diesmal werde ich vorbereitet sein! Es soll am Wochenende wohl etwas kühler werden, vermutlich kaufe ich mir vorher noch einen vernünftigen Badger-Pulli.

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Heute habe ich zum ersten Mal hier beim Subway gegessen IMAG0601und dieses nette Getränk gefunden. Damit auch wirklich niemand dieses (überaus künstlich süß schmeckende) fantaähnliche Getränk mit Saft verwechselt, ist nochmal deutlich klargestellt, wieviel Prozent Fruchtsaft enthalten sind.

Egal ob man einen Burger, ein Sandwich, einen Wrap, einenIMAG0599 Hotdog, einen Bagel oder etwas anderes bestellt. Die richtige Zusammensetzung der Fertigsoße muss passen. Willkommen am Soßenbuffet!

An dieser Stelle ein kleiner Nachtrag zum amerikanischenIMAG0596 Essen. Es gibt hier einige Eisläden, die teilweise richtig leckeres Eis verkaufen. Viele Sorten sind bekannt, einige typisch amerikanische findet man auch. Chocolate Chip Cookie Dough, also Eis mit Teigstückchen, wäre so ein Beispiel dafür. Sehr lecker! Das Fruchteis schmeckt leider meistens ziemlich künstlich und keineswegs fruchtig. Einen zumindest visuellen Leckerbissen habe ich gestern entdeckt. Das Supermaneis! (Bild rechts) Und auch der Fruchtcoctail (unten) ist in dieser Hinsicht nicht zu verachten. Fragt mich aber bitte nicht, wie das Eis geschmeckt hat. Denn da habe ich mich noch nicht herangetraut…. IMAG0597

Ich bin als Teilnehmer des Bridge-Programmes angenommen worden! Bridge steht für Building Relationships in Diverse Global Environments. Dabei soll – wie der Name schon sagt – eine Brücke zwischen US-Studenten und Internationals gebaut werden, die den einheimischen Studenten Kontakt zu anderen Kulturen ermöglicht und den internationalen Studenten bei der Integration in verschiedenste Aktivitäten hilft. Zunächst können sich US-Studenten der UW Madison für dieses Programm bewerben. Ensprechend viele Plätze gibt es dann auch für die internationalen Studenten. Über Interviews werden von den Bewerbern möglichst viele Informationen abgefragt, um einen passenden US-Studenten zu finden. Dabei wurde wirklich auf einiges geachtet. Mein Respekt für den Auswahlalgorithmus von Bridge!