Monthly Archives: September 2013

Die erste Uniwoche ist erfolgreich überstanden. Ich bin nun erfolgreich in meinem Master- Maschinenbaustudium angekommen. Ich höre hier in meinem ersten Semester “Raketenantriebe”, “Solartechnik” und “Kraftwerkstechnik”.

Die Vorlesungen sind alle recht interessant und die Professoren gut zu verstehen. Den Themen in einer Fremdsprache zu folgen ist gar nicht so einfach, zum Glück wurden in dieser ersten Woche hauptsächlich Themen aus dem Grundstudium zur Auffrischung wiederholt. Die Professoren sind alle sehr nett und viel kontaktfreudiger als an der TU Darmstadt. Während es mir an der TU Darmstadt bislang (mit einer Ausnahme) immer nur über einige Umwege möglich war, mit den Lehrenden zu kommunizieren, haben hier ALLE Professoren direkt und noch am gleichen Tag (freitagmittags!) auf meinen ersten Versuch der Kontaktaufnahme per Email geantwortet. Teilweise wurde ich sogar spontan aufgefordert, direkt zu einem kurzen Kennenlerngespräch vorbeizukommen.

Die einzelnen Kurse sind unterschiedlich gut besucht. Der kleinste Kurs hat 23 Teilnehmer, der größte 50. Die Professoren arbeiten sehr viel mit den Studenten, stellen Fragen und ermöglichen aktives Mitarbeiten. Die Endnote setzt sich jeweils aus der finalen Klausur, mehreren “Midterm”-Klausuren und aus den Hausaufgaben zusammen. Jeder Kurs bringt hier sehr zeitaufwändige Hausaufgaben mit sich. Allerdings wird dieser Aufwand auch mit großen Anteilen an der Gesamtnote (bis zu 50%) belohnt. Doof ist nur, dass man in jedem Kurs ein Buch kaufen muss, welches unverhältnismäßig teuer ist.

IMAG0515Wie ist eigentlich das amerikanische Essen? Naja wie man es sich schon denken kann. Mac&Cheese ist hier sehr populär, aber natürlich auch Burger und Pizza. Dazu gibt es riesige Becher mit Refill. Aber: Man bekommt auch gesundes Essen und vor allem frisches Obst, wenn man es möchte. Jeden Samstag ist hier der Farmers Market, der wohl einem IMAG0511 - Kopiedeutschen Wochenmarkt entspricht. Die “Mensa” besteht aus mehreren Restaurants/Schnellimbissen, wobei man auch hier ein “gesundes” Mittagessen wählen kann. Alles weitere bekommt man dann im Supermarkt. Und wird man dort nicht fündig, gibt es in der Stadt außerdem auch mehrere “organic” Supermärkte, die versuchen, den Bio-Sektor abzudecken.